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Tagesgeldkonto auch für Trader attraktiv

Wer als Trader sein Geld in Aktien und andere Wertpapiere investiert, braucht in erster Linie ein leistungsstarkes und gleichzeitig möglichst günstiges Depot. Besonders praktisch ist es allerdings, wenn die Bank, bei welcher das Wertpapierdepot geführt wird, auch ein Tagesgeldkonto im Angebot hat. Dann können Trader nämlich ihr aktuell nicht investiertes Geld auf dem Tagesgeldkonto gut verzinst parken. Nicht jeden Tag ergeben sich an der Börse Chancen, um attraktive Gewinne zu erzielen. Es kann deshalb durchaus sein, dass das zur Verfügung stehende Kapital solange auf dem Depotkonto liegen bleibt, bis wieder der richtige Zeitpunkt für neue Investitionen gekommen ist. Was viele Trader dabei nicht beachten: Bleibt das Geld im Wertpapierdepot liegen, wird es in der Regel nicht verzinst – das bedeutet nicht nur unterbliebenen Chancen an der Börse, sondern auch Renditeverluste. Insofern macht es Sinn, Geld, das zwischengeparkt wird, auf ein Tagesgeldkonto einzuzahlen. Hier bleibt das Kapital täglich frei verfügbar, wird jedoch ab dem ersten Euro gut verzinst. Die Kontoführung ist kostenlos, Verpflichtungen wie etwa eine Mindestlaufzeit oder Mindestsparbeiträge gibt es nicht. Stehen Börseninvestitionen an, so kann das Geld jederzeit schnell und unkompliziert wieder vom Tagesgeldkonto transferiert werden. Besonders praktisch ist es, wenn Tagesgeldkonto und Depot bei einer Bank geführt werden können – das erleichtert den Verwaltungsaufwand und ermöglicht die schnelle Umschichtung das Geldes von einem Konto auf das andere.

 

Vor dem Kredit: Bonität selbst überprüfen

Jede Bank führt bei Eingang eines Kreditantrages zunächst eine Bonitätsprüfung durch, um die Kreditwürdigkeit des Antragstellers auf den Prüfstand zu stellen. Das monatliche Einkommen muss auf alle Fälle ausreichen, um den Kredit in der gewünschten Höhe aufnehmen und zuverlässig zurückzahlen zu können. Auch wird in den meisten Fällen eine Schufa-Auskunft eingeholt, und diese sollte möglichst eintragsfrei sein, damit der Kredit bewilligt werden kann. Doch nicht nur die Bank sollte einen Kreditantrag im Vorfeld eingehend prüfen: Auch Kreditnehmer sollten sich vorab genau überlegen, ob sie den gewünschten Kredit auch wirklich stemmen können. Nicht selten kommt es nämlich vor, dass Verbraucher ihre finanzielle Lage schlicht und einfach überschätzen, und der aufgenommene Kredit bzw. dessen Rückzahlung später zum schwerwiegenden Problem wird. Gerade bei höheren Darlehenssummen ist eine eingehende Haushaltsrechnung quasi unumgänglich. Die monatlichen Einnahmen, die regelmäßig generiert werden, werden dabei den regelmäßigen monatlichen Ausgaben gegenüber gestellt. Jährliche Ausgaben, wie beispielsweise Versicherungsbeiträge, werden dabei am besten durch zwölf geteilt und ebenfalls zu den monatlichen Kosten addiert. Die Ausgaben sollten möglichst großzügig berechnet werden – schließlich geht es nicht darum, vor sich selbst besonders gut da zu stehen, sondern einen ehrlichen und realistischen Überblick über die finanziellen Möglichkeiten zu erhalten. Die Summe, die nach Abzug der Ausgaben von den Einnahmen noch übrig bleibt, ist jener Betrag, der für die Rückzahlung eines Kredites monatlich zur Verfügung steht. Allerdings sollte auch hier ein Puffer eingeplant werden, der für unvorhergesehene Ausgaben verbleibt.

 
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Dr. Lang
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