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Ursprünglich war die Navigation, nicht wie heute sofort mit
Verkehr und den unterschiedlichsten Transportmitteln, verbunden worden. Der
Begriff Navigation stammt aus der Nautik, der
Steuermannskunst zu Wasser, Land und Luft. Das Ziel der Navigation ist jedoch
unverändert geblieben: sie dient nach wie vor dazu den Führer des Fahr- oder
Flugzeugs sicher zu seinem gewünschten Reiseziel zu bringen.
Dieser Steuerung setzt die Navigation zwei geometrische
Aufgaben voraus. Zum einen muss der aktuelle Standpunkt bekannt sein, zum
anderen muss natürlich die beste Route zum Ziel ermittelt bzw. berechnet
werden. Die Entstehung der Navigation geht auf eine lange Geschichte von über
6000 Jahren zurück. Damals wurden wahrscheinlich relativ zeitgleich
verschiedene Verfahren in Indien und Ägypten zur Navigation in der Seefahrt
entwickelt. Ab etwa 1000 v. Chr. Wurde diese Navigation erstmals auch zu
Exkursionen auf das Land übertragen. Mit Hilfe der Gezeiten im Meer erfand man
die sogenannte Koppelnavigation: hier wurde die Zeitenwende mit dem Abdriften
und der Geschwindigkeit der Schiffe kombiniert und es kam zu ersten
Messergebnissen. Später wurde diese Methodik durch das Beobachten von Vögeln,
Wind und Strömungen erweitert und es entstanden langsam aber sicher die ersten
astronomischen Messgeräte im Altertum.
Die Navigation zu Wasser wurde mit Hilfe des Seehandbuchs
enorm erleichtert. Als dieses auch noch mit Meerestiefen, Häfen und Gezeiten
ergänzt wurde, befand man sich bereits im 14. Jahrhundert. Die wichtigsten
astronomischen Fixpunkte im Bereich der Navigation blieben nach wie vor die
Sonne und der Polarstern. Als ab 1500 die ersten Weltkarten entstanden war die
Entwicklung nicht mehr zu bremsen. Viele Kapitäne, Wissenschaftler und
Astronomen aus den unterschiedlichsten Ländern trugen ihr Wissen immer mehr
zusammen und man machte sich mit dem Beginn der Raumfahrt dieses zu Nutze.
Neben diesem Bereich wird die Navigation heutzutage immer noch bei der Marine
genutzt. Im alltäglichen Gebrauch ist die Navigation besonders in Form von
Navigations-systemen im Straßenverkehr zu finden. Die Entwicklung schreitet
dennoch ständig voran und es entstehen neben immer kleineren Geräten in
Handyform für die Fußgängernavigation auch große Apparaturen die z. B. im
OP-Saal bei schwierigen Knie- und Hüftprothesen sowie Wirbelsäulenoperationen
zum Einsatz kommen und den Menschen somit in jeder Hinsicht unterstützen.
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